Der ambulanten neurologischen Rehabilitation eine neue, bessere Qualität zu geben – das war von Beginn an das Ziel des Ambulanten Neurologischen Rehazentrums.

Gegründet wird es 2003 in der Graurheindorfer Straße in Bonn.

Die Idee der wohnortnahen Therapie ist zu diesem Zeitpunkt noch relativ neu und ermöglicht es den Patienten, auch während ihrer Rehabilitation zu Hause zu leben.

Zu einer wichtigen Adresse wird das ANR besonders für Schlaganfallpatienten und Menschen mit neurologischen Erkrankungen.

Im Jahr 2007 wird das ANR eine 100prozentige Tochter der Evangelischen Axenfeld Gesellschaft gGmbH.

Einen großen Mehrwert bietet besonders im Medizinbereich des Verbundes die Vernetzung der einzelnen Gesellschaften und Einrichtungen.

So können Menschen, die im ANR behandelt werden bei Bedarf in den Einrichtungen der Axenfeld Stiftung, etwa im Kinderheim an der Alten Eiche, im Haus am Stadtwald oder im Seniorenzentrum Heinrich Kolfhaus leben, wenn sie aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zu Hause wohnen können.

Dort besteht die Möglichkeit, diese Menschen dauerhaft zu therapieren und zu versorgen.

Zu den Angeboten des ANR kommt nach einiger Zeit ein eigener Fahrdienst, der es möglich macht, Menschen zu Hause abzuholen und sie wieder in ihre Wohnung zu bringen. Ermöglicht wird der Fahrdienst durch eine Kooperation mit der Gemeinnützigen Gesellschaft für Beschäftigungsförderung, GBF, die entsprechende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Tätigkeit frei stellt. Weiter ausgebaut wird auch die Zusammenarbeit mit Schlaganfallkliniken, um Patientinnen und Patienten noch besser und effektiver behandeln zu können.